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Mediationsbüro: Haus des Rechts - Feldmannstraße 26 - 66119 Saarbrücken
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Interkulturelle Mediationskompetenz in der Arbeit mit MigrantInnen und Flüchtlingen

Kurs-Nr.:
V6
Preis:
875,00 EUR pro Platz (zzgl. MwSt.)
Ort:
Haus des Rechts, Feldmannstraße 26, 66119 Saarbrücken

Beschreibung

Ziele der Ausbildung:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlernen Mediation bezogen auf den interkulturellen Kontext. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben interkulturelle Kompetenz, um in interkulturellen Konflikten vermitteln zu können.

Zielgruppe:
Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Behörden, Institutionen und Vereinen, die mit Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen arbeiten z.B. Polizei, Jugendämter, Sozialämter, Ausländerämter, Arbeitsämter, Schulen, Betriebe, Ausbildungszentren, Einrichtungen der Erwachsenenbildung,  Ausländerbeiräte, Vereine... . Mit Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen sind gemeint: Flüchtlinge (Bürgerkriegsflüchtlinge, Geduldete, Asylbewerber), Unbegleitete Minderjährige, Kinder und Jugendliche ausländischer Herkunft und aus Aussiedlerfamilien, sog. Gastarbeiter der 1., 2. u. 3. Generation, Aussiedler, eingebürgerte Menschen ausländischer Herkunft, binationale Familien, ausländische Studenten.

Die Ausbildung kann in interdisziplinären Gruppen mit Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus verschiedenen Einrichtungen oder als Inhouse-Seminare für einzelne Einrichtungen durchgeführt werden.

Zeitliche und organisatorische Rahmenbedingungen: 
Die Mediationsausbildung für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im interkulturellen Bereich findet in Saarbrücken statt. Die Dauer der Ausbildung beträgt insgesamt 42 Zeitstunden.

Anschließend beginnen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Arbeit als Mediatorinnen in interkulturellen Konflikten. In den auf die Kernphase der Ausbildung folgenden  Monaten  finden drei Praxisberatungstermine statt (Dauer: drei Stunden), in denen bei der Arbeit als Mediatorinnen und Mediatoren anfallende Fragen und Probleme besprochen und bearbeitet werden können. Die Supervisionstermine werden nach Bedarf der Teilnehmerinnen mit den Ausbildungsmediatoren vereinbart.

Mediation heißt Vermittlung in Konflikten. Sie bietet den Konfliktpartner/innen die Möglichkeit,  mit  Hilfe  eines  Mediators/einer  Mediatorin  tragfähige,  an  den  Bedürfnissen aller  Beteiligten  orientierte  Lösungen  zu  entwickeln.  Mediation  nutzt  Konflikte  als Chance, sie ist nicht nur eine lösungsorientierte Methode, sondern bietet den Konfliktpartnern die Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung und zur Verhaltensänderung.

Mediation  hat  sich  in  vielen, nicht nur  sozialpädagogischen  Arbeitsfeldern  bewährt. Fachkräfte, die im Bereich Migration und mit Flüchtlingen arbeiten sind oft mit Konflikten konfrontiert, die zumindest zum Teil ihren Ursprung in kulturellen Unterschieden haben. Hier bietet sich Mediation als geeignetes Konfliktlösungsinstrument an, zumal mediative Elemente in vielen Kulturen verankert sind. Gepaart mit interkultureller Kompetenz verhindert Mediation eine weitere Eskalation von Konflikten und bereitet den Weg für eine konsensuale Einigung.

Inhalte der Fortbildung:

Modul:  Theoretische Grundlagen und Techniken der Mediation

-       Konflikttheorie
-       Theorie der Mediation
-       Selbsterfahrung zum eigenen Konfliktverhalten
-       Gesprächstechniken der Mediation
-       Rahmenbedingungen und Grenzen der Mediation
-       Praktische Übungen und Rollenspiele

2.    Modul:  Umsetzung in Handlungswissen und Implementierung in das eigene Arbeitsfeld

-       Phasen der Mediation
-       Körpersprache
-       Basiskompetenzen des Mediators/der Mediatorin
-       Mediationsplanung bei komplexen Konflikten
-       Projektmanagement: Implementierung von Mediation als Möglichkeit der Konfliktlösung im Arbeitsfeld
-       Praktische Übungen und Rollenspiele

3.    Modul:  Interkulturelle Kompetenz

-       Selbsterfahrung zur eigenen interkulturellen Erfahrung
-       Interkulturelle Unterschiede als Konfliktquelle und Eskalationsbeschleuniger
-       Körpersprachliche Unterschiede
-       Einbetten verschiedener Kulturen in die Mediation

Die Bereitschaft zur Teilnahme an Rollenspielen und Übungen ist erwünscht. Bei der

Anmeldung bitte die beruflichen Handlungsfelder angeben, damit für die Fortbildung die auf die Arbeitsfelder passenden Rollenspiele ausgewählt werden können.

Dauer der Fortbildung:
7 Seminartage in 3 Seminarblöcken und 3 halbtägige Supervisions-/Praxisberatungstermine nach Vereinbarung mit der Gruppe 

Umfangreiches Skript und Pausen-Snacks und Getränke sind im Seminarpreis enthalten


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